Sri
Lanka - Reisen ... Ankunft am Flughafen und Weiterreise |
|
Recht günstige Flüge ab Frankfurt oder Düpsseldorf mit Zwischenstop in Dubai oder Abu Dabi bietet z.B. Emirates-Airline an. Schon über der Südspitze Indiens beginnt der Flieger seinen Sinkflug und wenn es nicht gerade dunkel oder bewölkt ist, erkennt man schon vor der Landung was einen erwartet: Eine Insel im Indischen Ozean mit Millionen von Kokospalmen und mittendrin die Landebahn des Flughafens. Die Stadt, die man kurz vor der Landung überfliegt, ist nicht etwa Colombo sondern das 40km nördlich gelegene Negombo, eine alte, christlich geprägte Fischersiedlung mit vielen großen Hotels entlang der Küste. Viele Pauschaltouristen verbringen hier ihren 2-wöchigen Urlaub, unterbrochen von Besichtigungstouren in klimatisierten Bussen. Wir verbringen in Negombo meist unsere letzten Tage oder wenigstens die letzte Nacht wegen der Nähe zum Flughafen. Kommt man erst spät an oder ist vom Flug schon geschafft, sollte man hier auch zumindest die erste Nacht verbringen. |
|
I Im November 2005 wurde ein großes, modernes Ankunftsterminal, das mit japanischer Unterstützung gebaut wurde, eingeweiht. Dementsprechend geht es nun über eine geschlossene Gangway in den klimatisierten Airport und man bekommt nicht gleich beim Aussteigen aus dem Flieger den Klimaschock, sondern erst beim Verlassen des Airports. Die Schlange an der Paß- und Visumskontrolle kann schon mal lang werden, besonders wenn gerade zwei Maschinen angekommen sind. Das Visum muss seit 1.1.2012 in Deutschland beantragt werden, siehe Infos unter Geld und Visum. Gegen einen gewissen Aufpreis ist es zur Zeit auch noch am Schalter erhältlich. Danach geht es vorbei an den Duty-Free Shops, die sich mit ihrem Angebot hauptsächlich an besuchende oder rückkehrende Sri Lanker wenden, die hier sogar Kühlschränke und Farbfernseher auf Ihren Trolly laden. Nach der Gepäckabholung verläßt man den Duty-Free Bereich durch den grünen „Nichts-zu-verzollen-Ausgang“. Touristen werden so gut wie nie kontrolliert, sofern man einen einigermaßen gepflegten Eindruck macht und keine eindeutig zum Verkauf gedachten Teile (Fernseher, Computer) dabei hat. Dann läuft man bereits auf mehrere Wechselschalter zu. Die Kurse sind überall gleich und entsprechen auch denen der Banken im Lande, lediglich die Wechselgebühren können erheblich schwanken. Man sollte also ruhig schon mal ein paar Scheinchen wechseln. Beabsichtigt man u.U. das Visum noch mal zu verlängern, sollte man unbedingt die Quittungen aufbewahren. Nun folgen noch einige Infoschalter, hilfreich ist der Schalter des "Sri Lanka Tourist Boards" der auch ganz uneigenützig Tipps zur Weiterfahrt z.B. mit Zug oder Bus gibt. An anderen Schaltern kann man sich über Taxipreise informieren oder auch gleich ein Taxi buchen. Die Preise sind nach Tabelle vorgegeben, es besteht aber durchaus Verhandlungsspielraum von ca. 10-20%. Im Internet lassen sich Taxis auch vorab buchen, dann steht der Fahrer mit einen Schild auf dem eure Namen stehen kurz vor dem Ausgang und erwartet euch (manchmal stehen dort bis zu 50 Fahrer mit Schildern). Das kostet dann aber etwa 20% mehr als wenn man sich hinter dem Ausgang selbst ein Taxi nimmt. Die Taxipreise sind in den letzten Jahren stark gestiegen, die Fahrt nach Hikkaduwa kostet heute ca. 50 bis 60€, nach Colombo ca. 15 bis 20€, nach Negombo ca. 10 bis 15€. Billiger wird es dann außerhalb des Flughafens, dann müßte man aber mit Gepäck erstmal ein ganzes Stückchen laufen. Man kann sich ja auch mit anderen Travellern zusammentun, denn die meisten Taxis sind Kleinbusse und bieten bis zu 8 Touristen (oder 20 Einheimischen) Platz. Noch eine kurze Bemerkung zur Rückreise, die ja leider auch irgendwann wieder fällig ist. Am besten verbringt man zumindest die letzte Nacht in Negombo, da es von hier mit Taxi oder Tuk Tuk nur eine kurze und relativ preiswerte Fahrt zum Flughafen ist (ca. 8-10€). Am besten am Abend vorher Preise vergleichen und Taxi ca. 3 Stunden vor der Abflugzeitpunkt bestellen, und: nehmt euch Verpflegung für die Zeit bis zum Abflug mit, nach dem Check-In zählen nur noch Dollars und die Preise sind für z.T. katastrophales Essen auf internationalem Niveau (und darüber!!)
|
|
|
|